Neues aus dem Milchladen

In den letzten Monaten hat sich einiges getan. Im April durften wir unseren neuen Fachanleiter Friedrich begrüßen, der unsere Teilnehmer seitdem in den verschiedenen Arbeitsbereichen betreut. Und auch im Mai bekamen wir noch weitere Verstärkung. Nina unterstützt den Verein von nun an als zusätzliche Sozialpädagogin und steht den Jugendlichen somit mit Rat und Tat zur Seite.

In den Arbeitsbereichen wird derzeit viel gesenst, Rasen gemäht und im Holzbereich auch entrindet, geschliffen und lackiert. So haben wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner KIT im Juni zwei Wikingerschach-Spiele hergestellt, die natürlich auch schon ausprobiert wurden.


 

Auch die Sozialtage kamen nicht zu kurz. So haben wir beispielsweise das Militärhistorische Museum besucht und einen Vormittag auf einem Reiterhof verbracht, bei dem die Mutigen sich auch auf die Pferde getraut haben.

 

 

 

In den nächsten Monaten werden einige Jugendliche das Projekt verlassen um eine Ausbildung zu beginnen, den Schulabschluss nachzuholen oder einen Sprachkurs zu besuchen. Daher sind zurzeit wieder einige Plätze frei. Wer also zwischen 16 und 27 Jahre alt ist und gern an unserem Projekt teilnehmen möchte, kann sich telefonisch oder per Mail bei uns melden! :)

 

 

Projektverlauf 2017

 

Das Projektjahr 2017 ist zu Ende. Insgesamt wurden in den zwölf Monaten 31 Jugendliche betreut. Die Zeit wurde genutzt um sich beruflich zu orientieren, ein Praktikum zu machen, die schulischen Kenntnisse aufzupolieren und natürlich praktisch zu arbeiten. Im Bereich der Holzbearbeitung konnten Fertigkeiten wie Schleifen, Sägen oder Lackieren ausprobiert und erlernt werden. Auch unser Kräuterbeet sowie die selbst gezogenen Tomatenpflanzen bereiteten uns viel Freude beim Kochen.

 

Im Sommer diesen Jahres verließen uns 8 Teilnehmer, vorrangig um eine geförderte Ausbildung zu beginnen oder den Schulabschluss nachzuholen. Durch eine gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Jobcentern, der Agentur für Arbeit sowie der Kompetenzagentur in Freital konnten zeitnah 9 neue Jugendliche in das Projekt aufgenommen werden.
Neben der praktischen Arbeit und den Theorieeinheiten, blieb auch der ein oder andere freie Tag um sich einen Betrieb anzuschauen (z.B. Edelstahlwerk, Vadossi etc.) oder ein Museum zu besuchen (wie hier auf dem Bild in den Technischen Sammlungen in Dresden, in denen viele technische und mathematische Zusammenhänge anschaulich aufbereitet sind).

 

Der diesjährige Tag der offenen Tür, an dem wir ebenfalls unser 20ig-jähriges Bestehen feiern konnten, fand am  27.10.2017 statt und zeigte einen Einblick in vergangene Jahre (z.B. in Form einer Bilder-Diashow) sowie einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen. So kamen neben Mitarbeitern unserer Kooperationsbetriebe auch der Bürgermeister der Stadt Tharandt, Silvio Ziesemer, Mitarbeiter der Agentur für Arbeit und der Jugendgerichtshilfe sowie ein paar ehemalige Teilnehmer zu Kaffee und Kuchen in den Milchladen. Unsere Teilnehmer, die alles vorbereitet hatten, sorgten für die reibungslose Bewirtung der Gäste.  Auch eine Mitarbeiterin der Sächsischen Zeitung besuchte uns zum diesjährigen Jubiläum und schrieb einen Artikel über die Arbeit des Vereins. Einen besonderen Besuch stattete uns der Lions Club Tharandt ab. Dieser übergab uns eine großzügige Spende, die durch eine Kunstauktion gesammelt wurde. Mit diesem Geld möchten wir unseren Teilnehmern, wie vor einigen Jahren bereits erfolgreich durchgeführt, einen Fahrschulvorbereitungskurs bieten.  Vielen Dank für diese Unterstützung!

 

 

Zum Abschluss feierten wir im Dezember unsere Weihnachtsfeier, gemeinsam wurde Ente mit Rotkraut und Klößen sowie Sushi zubereitet. Bei Gesprächen und einem Film ließen wir das Jahr gemeinsam ausklingen. Die frohe Botschaft der SAB, dass wir unser Projekt auch im Jahr 2018 wieder durchführen können, erreichte uns am letzten Tag vor den Weihnachtsferien :)

 

 

Beginn Projekt 2017

Mit großer Motivation sind die Mitarbeiter und 12 Teilnehmer des Projekts zur Förderung benachteiligter Jugendlicher 2017 in das neue Jahr gestartet! Neben den bereits bekannten Gesichtern von 2016, konnten wir drei neue Jugendliche im Milchladen begrüßen.

 

Durch den Schneefall waren die Jugendlichen viel mit Hilfsarbeiten rund ums Schippen und Streuen beschäftigt. Auch unsere Kooperationspartner Kuppelhalle Tharandt e.V., Spieplatzbau KIT und einige andere konnten sich über Unterstützung freuen, und unsere Teilnehmer haben die erste Zeit gut gemeistert.

 

Ende Januar besuchte uns ein Mitarbeiter des ASB und schulte einige Teilnehmer sowie Steffi und Lia in den Grundsätzen der 1. Hilfe. Nun sind wir wieder auf dem neuesten Stand im Falle eines Notfalls!

 

Im Frühjahr wollen wir gemeinsam unseren Projektraum und das Büro renovieren und auch wieder ein Gartenprojekt durchführen und Tomaten und Kräuter im Garten anpflanzen.

 

Wer gerne beim FbJ e.V. mitmachen möchte, sollte uns schnell anrufen, es sind noch Plätze frei im aktuellen Projekt!

Jahresabschluss 2016

In den letzten Monaten des Jahres 2016 war viel los im FbJ. Zum Beispiel waren wir mit den Teilnehmern bei verschiedenen Exkursionen unterwegs. Im Oktober folgten wir der Einladung unseres Schirmherrn Prof. Dr. Wöller in den Sächsischen Landtag. Dort konnten wir bei einer lockeren Gesprächsrunde und einer Plenarsitzung einen guten Einblick in die tägliche Arbeit der Politikwelt gewinnen.

 

Teilnehmer des FbJ zu Besuch bei Prof. Dr. Wöller

 

Um unseren Teilnehmern die Unternehmen direkt vor ihrer Haustür zu zeigen, unternahmen wir wie jedes Jahr einen Ausflug in das Edelstahlwerk Freital. Die spannende Betriebsbesichtigung führte direkt in die verschiedenen Werkstätten und klärte über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der BGH auf.

 

Führung durch das Edelstahlwerk

 

 

Da einige Teilnehmer ein Interesse an Geschichte äußerten, wollten wir ihnen gern auch die jüngere Vergangenheit in Sachsen näher bringen. Sie konnten bei einer Führung in der Gedenkstätte Bautzner Straße die Geschichte des Stasi-Gebäudes hautnah erleben. Die Berichte des Zeitzeugen sorgten dabei für Gänsehaut.

 

 

Auch was Finanzen und Haushalt betrifft bot sich unseren Teilnehmern die Gelegenheit, bei einem Seminar der Sparkasse etwas über Geld und die damit verbundenen Möglichkeiten und Pflichten zu lernen. Fragen wie: Wieviel meines Geldes sollte ich sparen? Wie organisiere ich meine Ausgaben und Einnahmen? Vor welchen Finanzfallen (Ratenzahlungen, Zinsen etc.) sollte ich mich in Acht nehmen?, wurden ausführlich und anschaulich beantwortet.

 

 

Zum Abschluss des Projektes wartete noch ein besonderer Leckerbissen auf alle! Gemeinsam mit dem Praxisbetreuer und den Sozialpädagoginnen wurde ein Weihnachtsessen vorbereitet, zubereitet und natürlich verspeist… lecker!

 

 

 

Im Jahr 2016 konnte der FbJ e.V. Tharandt wieder erfolgreich junge Erwachsene in Ausbildung, Arbeit oder Qualifizierungsmaßnahmen vermitteln, auch wenn das bei einigen Teilnehmern kein leichter Weg war oder anfangs gar unmöglich schien! Andere Teilnehmer sind junge Eltern geworden (Glückwunsch!) oder haben auf Grund ihres Alters oder eines Umzugs das Projekt verlassen.

 

 

 

Allen Teilnehmern, die 2016 aus unserem Projekt ausgetreten sind, wünschen wir alles Gute! Und wir freuen uns auf alle Teilnehmer, die wir im Projekt 2017 begleiten werden.

Bericht vom Tag der offenen Tür

Auch dieses Jahr öffnete der FbJ e.V. wieder seine Pforten und begrüßte am Sa 01.10. im alten Milchladen viele bekannte Gesichter. So konnten wir u.a. mit dem Tharandter Bürgermeister Herr Ziesemer, unserem Schirmherrn Herr Prof. Dr. Wöller, Sachbearbeitern der Jugendgerichtshilfe, ehemaligen Mitarbeitern und natürlich Teilnehmern aus vergangenen Projekten bei Kaffee und Waffeln bzw. Limo und Bratwurst über alte Zeiten plaudern und von aktuellen Ereignissen berichten. Sehr beliebt bei allen war auch das XXL-Jenga-Spiel, welches unsere Teilnehmer bei unserem Kooperationspartner KIT in der Werkstatt selbst geplant und angefertig haben. Auch das Wetter spielte mit und sorgte für einen gelungenen Tag, welchen wir v.a. der tatkräftigen Unterstützung unserer aktuellen Teilnehmer zu verdanken haben!

 

 

 

 

Das Projekt wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und das Landratsamt Sächsische Schweiz - Osterzgebirge.

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